Wie jeder weiß, muss man als Kassierer den Kunden oder die Kundin nett begrüßen, die Artikel registrieren, dem Kunden die Zwischen- oder Endsumme mitteilen, das Geld oder die EC-/Kreditkarte entgegennehmen und ggf. Rückggeld auszahlen. Klingt alles ziemlich easy, ist es in der Regel auch. Ab und an gibt es auch schwierige Kunden. Diese sind die eigentliche Stressfaktoren. Kommt zum Glück aber seltener vor. Richtig Stress hat man eigentlich erst dann, wenn die Proportion Kunde/Kassierer nicht stimmt. D.h. wenn zuviele Kunden die Ware bezahlen wollen, aber es einfach nicht ausreichend Kassier bzw Kassiererinnen gibt. Das passiert meistens, wenn die Kollegen Abends Feierabend haben, aber die Kunden nicht (oder auch doch).
Hier wird man dann in mehreren Disziplinen gefordert. Freundlich sein, schnell Artikel registrieren, wenn Artikel nicht gescannt werden können oder die Kasse den Artikel nicht kennt, schnell den Preis ermitteln und ggf. stressige Kunden beruhigen. Neuerdings ist es auch „in“ seine Kinder nach 20 Uhr mit zum Einkaufen zu nehmen. Das Resultat ist meistens vorhersehbar. Die „Balgen“ schreien um die Wette. Wenn man den einen oder anderen guten Tag hat, kann man das gut ausblenden.
Wie so mancher von euch sich vielleicht fragt, ob man das Piepen der Kasse hört, wenn man einen Artikel drüberzieht, hört man ab nach einer Zeit nicht. Man ist zu sehr konzentriert, dass der Artikel erfasst wird. So wird das Signal assoziiert, dass der Artikel in der Kasse erfasst ist. So sieht in der Regel der Alltägliche Tag eines Kassierers/Kassiererin aus.
Schlagworte: Der Kassierer, Die Kassierer, Kassenzone, Kassierer, Kassiererin
9. Juli 2009 um 16:20 |
Kassieren erfordert also eine Menge social skills!